Willkommen beim Shotokan Karate Dojo Nagold
Geschrieben von Administrator   
Donnerstag, 4. Dezember 2008

Unser Dojo besteht seit 1973 und ist als Abteilung dem VfL-Nagold e.V. angegliedert.Wir sind Mitglied des DJKB (Deutscher JKA-Karate Bund).Zur Zeit haben wir etwa 130 Mitglieder im Alter von 5 - 65 Jahren. Für mehr Info klicken Sie bitte rechts bei den Auswahlmöglichkeiten. 

 

Unser Dojologo besteht aus den Zeichen Waza, KI und Shin.

 

Waza

Die Technik zu üben ist immer die erste Stufe auf dem Weg des Karate.  Für alle anderen Kampfkünste gilt dies ebenso. Die Bewegungsabläufe sind sehr komplex.Um sie zu lernen, bedarf es viel Übung und Geduld. Immer wieder müssen die  einzelnen Techniken wiederholt, und immer wieder müssen vom Lehrer die Fehler gesehen und korrigiert werden. Dies muss soweit gehen, dass jeder beim Üben von Karate sich ständig selbst prüft und verbessert. Im fortwährenden Üben der Technik wächst die Erfahrung, dass jede Abwehr und jeder Angriff mit dem ganzen Körper ausgeführt wird. Nichts ist beispielsweise nur eine Handbewegung, immer ist der ganze Körper beteiligt mit Spannung und Entspannung, großer oder kleiner Bewegung, starker oder schwacher, schneller oder langsamer Ausführung.

 

 

 

Ki

Die Achtung vor dem Anderen gehört auch zum Verständnis der Bedeutung des Schriftzeichens Ki. Oft wird auch von kosmischer oder Lebensenergie  gesprochen. Dieser Begriff sorgt wohl für die meisten Missverständnisse in unserem Dojo. Ki ist weder etwas Okkultes, noch eine Gotteslästerung. Unser Ki ist schwach, wenn wir erschöpft oder psychisch belastet sind. Dass hat jeder schon erlebt, aber auch, dass nach einem anstrengenden gemeinsamen Karate-Training die Erschöpfung bald Wohlbefinden und guter Stimmung. Da erleben wir, dass wir durch das Training unser Ki gestärkt haben. Dieses Wohlbefinden durch gestärktes Ki kann sich einstellen, wenn wir ernsthaft im richtigen Geist trainieren und nicht von anderen Gedanken abgelenkt sind ,wenn wir dabei sorgsam und liebevoll mit unserem Körper umgegangen sind, und wenn wir dem Anderen gegenüber offen und zugewandt sind .Gerade auch der zugewandte Austausch mit anderen stärkt unser Ki, während der Rückzug in uns selbst unser Ki schwächt .Ki gehört uns nicht ,genauso wenig, wie einem Fisch, der im Meer schwimmt , das Wasser gehört, das sich in seinen Kiemen befindet. Es ist nicht wichtig Lebensenergie zu horten, sondern sie mit anderen auszutauschen, also zu leben.  

                                          

                                           Shin

Zum steten Üben kommt ein weiteres hinzu, was mit Shin gemeint ist. Shin der Geist, oder in der anderen  Aussprache (Kokoro)-Herz. Hier geht es un unsere innere Einstellung zum Karate-Do .Wenn diese Einstellung fehlt, bleibt die Technik auf der Ebene einer gymnastischen Übung. IN unserem Alltagsverständnis kann man eine Technik üben und nach einer gewissen Zeit kann man sie, man hat sie sich angeeignet .Im richtigen Geist des Karate-Do zu trainieren heißt aber ,zu wissen, daß es ein lebenslanges Üben ist. Immer wieder und immer neu muß ich mich im Training mit meinen Möglichkeiten und meinen Grenzen auseinandersetzen. Zum Üben brauche ich Partner: Wenn ich denen nur zeigen will, daß ich besser bin als sie, oder auch, daß ich gar keine Lust habe zum trainieren, werde ich bald keinen mehr haben, der mit mir trainiert. Shin bedeutet, ständig ernsthaft an meiner Weiterentwicklung zu arbeiten und dies immer in Achtung vor meinen Partnern, die auf diesem Weg meine Begleiter sind.

 

 

 

 

 

 

 

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 26. April 2009 )